Halfar goes Oxygen – 100% CO2-neutral

In diesem Jahr haben wir bei Halfar einen weiteren Meilenstein in der Nachhaltigkeitsstrategie erreicht. Mit der nun vollständigen Umstellung auf Ökostrom wird das Gebäude seit 2017 zu 100% CO2-neutral betrieben.

Halfar goes Oxygen

Schon beim Spatenstich zum neuen Gebäude im Jahr 1999 haben wir nachhaltige Gesichtspunkte berücksichtigt, die in den Folgejahren weiter ausgebaut wurden. Hierzu ergriffen wir folgende Maßnahmen:

a) Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Außstoß:

  • konsequente Ausrichtung der Büros in Richtung Norden (1999) = keine Klimaanlage notwendig
  • Installation der ersten Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes (2001)
  • Erweiterung der Anlage (2014)
  • Installation einer Holzpellet-Heizung (2006)
  • Erweiterung der Anlage (2013)
  • Wärmepumpe (2013)
  • Installation einer LED-Lichtanlage im Gebäude (2013)
  • vollständige Umstellung auf Ökostrom (2017)

b) Maßnahmen zur Erhöhung der O2-Produktion:

  • Zusätzlich haben Kollegen 2013 das Flachdach gemeinsam begrünt, sodass das freigesetzte CO2 wieder in Sauerstoff umgewandelt wird.
  • Weiteren Sauerstoff produziert seit 2015 die an das Gebäude angrenzende städtische Fläche, die mithilfe von Halfar-Mitarbeitern wieder bepflanzt wurde.

Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Ausstoß

Wir bei Halfar achten schon seit der Gründung auf ein nachhaltiges Arbeiten in allen Bereichen. Auch bei der Gebäudeplanung 1999 haben wir berücksichtigt, dass die Architektur des neuen Gebäudes sämtliche nachhaltige Eigenschaften erfüllt. Das gesamte Gebäude wurde so konzipiert, dass es bei Bedarf auf einfache Art und Weise erweiterbar ist. Außerdem wurde das Gebäude so geplant, dass die Büros Richtung Norden ausgerichtet sind und somit auf eine Klimaanlage in den Büros verzichtet werden kann. Das ist nicht nur ökologisch und ökonomisch von Vorteil, da weniger Strom verbraucht wird, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus. 2001, zu Beginn des Einsatzes von Photovoltaik auf Privat- und Firmeneigentum, installierten wir die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach des Firmengebäudes. Zielsetzung war, den benötigten Strom für das Unternehmen teilweise selber zu produzieren. 2014 erweiterten wir die Anlage im Rahmen baulicher Maßnahmen massiv.

Durch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unseres Firmengebäudes können wir eigenen Strom produzieren.

Durch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unseres Firmengebäudes können wir eigenen Strom produzieren.

Mit Pellets den CO2-Ausstoß reduzieren

Fünf Jahre nach dem Spatenstich musste das Firmengebäude zum ersten Mal erweitert werden. Im Rahmen dieser Erweiterung wurde die erste Holzpellet-Heizung installiert. Der Vorteil dieser Heizung besteht vor allem darin, dass zur Wärmegewinnung kleine Holzpellets in einem Ofen verbrannt und keine fossilen Brennstoffe verbraucht werden. Bei der Verbrennung von Pellets entsteht weniger Schwefeldioxid, welches für die Entstehung des sauren Regens und somit für das Waldsterben verantwortlich ist. So bedeutet der Umstieg auf umweltfreundliche Brennstoffe wie Pellets, dass mehr natürliche Rohstoffe nachwachsen können. Ein weiterer Vorteil für die Umwelt ist die CO2-neutrale Eigenschaft von Holz bei dessen Verbrennung. Es wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Im Gegensatz dazu setzen fossile Brennstoffe CO2-Reserven frei, die in Millionen von Jahren angereichert wurden.

Für Pellets spricht außerdem ihr hoher Wirkungsgrad von etwa 95%. Zudem unterbieten Pelletheizungen schon jetzt die Grenzwerte für Feinstaub der verschärften Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) für 2020. Verbrennungsüberwachung, automatische Brennstoffzuführung und Luftregelung führen zusammen mit dem genormten, trockenen Brennstoff aus naturbelassenem Holz ohne Zusatzstoff dazu, dass Pelletheizungen schon heute ohne Filter diese strengen Kriterien einhalten können. Ferner stellt die niedrige Energiebilanz für die Herstellung von Pellets einen weiteren Pluspunkt dieses Brennstoffs dar. Außerdem ist der Transport von Pellets sichererer und umweltfreundlicher, denn bei einer möglichen Beschädigung des Transportmittels entstehen keine Umweltkatastrophen. Die Lieferwege von Pellets aus lokal erhältlichen Rohstoffen sind kürzer und belasten ebenfalls die Umwelt weniger. Nebenbei werden lokal Arbeitsplätze geschaffen. So wurde bei der nächsten Gebäudeerweiterung auch die Holzpellet-Heizung ausgebaut. Somit heizen wir seit 2013 das gesamte Firmengebäude ohne Verbrauch von fossilen Brennstoffen.

Durch die Nutzung der Pelletöfen reduzieren wir den CO2-Ausstoß.

Durch die Nutzung der Pelletöfen reduzieren wir den CO2-Ausstoß.

Maßnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs

Da die Holzpellet-Heizung nur bis zu einer Außentemperatur von ca. +14°C heizt, wurde für die Übergangszeit eine Wärmepumpe installiert. Diese wird vor allem über Strom aus der Photovoltaikanlage betrieben und sorgt dafür, dass die Büros während der Übergangszeit ausreichend beheizt werden. Um sicherzustellen, dass der Strom aus Eigenproduktion eine möglichst große Menge des Bedarfs abdeckt, ergriffen wir Maßnahmen zur Minimierung des Stromverbrauchs. So haben wir 2014 größtenteils die vorhandenen Leuchtstoffröhren durch LED bzw. sparsame Leuchtmittel ausgetauscht. Zusätzlich haben wir im neuesten Bauabschnitt eine automatische LED-Lichtanlange installiert. Diese wird über Bewegungsmelder ausgelöst und garantiert, dass Licht ausschließlich bei Bedarf genutzt wird.

Grünes Flachdach wandelt CO2 in Sauerstoff um

Zusätzlich haben Halfar-Mitarbeiter 2013 das Flachdach gemeinsam begrünt. Diese Maßnahme bewirkt, dass das freigesetzte CO2 wieder in Sauerstoff umgewandelt wird und trägt so zur Verbesserung des Klimas bei. Außerdem wirkt die Begrünung als natürlicher Staubfilter und Regenwasserrückhalt, was zum einen die Lebensdauer der Dachabdichtung verlängert und zum anderen die Kanalisation entlastet. Für die Mitarbeiter wirkt die Bepflanzung als natürlicher Lärmschutz, da die Geräusche aus der darunterliegenden Siebdruckerei deutlich gemindert werden. Auch für Tiere, wie z.B. Bienen und Schmetterlinge, entsteht neuer Lebensraum. Zur weiteren Verbesserung des Klimas bepflanzten 2015 Halfar Mitarbeiter das an das Gebäude angrenzende städtische Gebiet mit mehreren hundert Pflanzen neu.

Das grün bepflanzte Flachdach bewirkt, dass das freigesetzte CO2 in O2 umgewandelt wird.

Um auch mögliche Restenergieverbräuche nachhaltig sinnvoll abzudecken, kauft Halfar seit Anfang des Jahres 2017 allen zusätzlich benötigten Strom als Ökostrom ein.

Somit haben wir es nun geschafft, durch kontinuierlich nachhaltige Planung, Zusammenarbeit und den Einsatz ökologisch und wirtschaftlich sinnvoller Technologien unser Firmengebäude komplett CO2-neutral zu betreiben.

Wollt Ihr mehr über unsere sozial-ökologischen Maßnahmen erfahren? Dann lest auch unseren Beitrag zur Nachhaltigkeit bei Halfar.