Höhenverstellbare Schreibtische sollen die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern.

Höhenverstellbare Schreibtische für HALFAR®-Mitarbeiter

Kein Bürojob ist wie der andere und doch gleichen sie sich häufig in einer Form: Die Tätigkeit wird überwiegend sitzend an einem Schreibtisch erledigt. Oft gibt es bei einer sitzenden Tätigkeit, bis auf die Mittagspause, nicht viele Möglichkeiten, sich die Beine zu vertreten. Durch falsches Sitzen und zu wenig Bewegung über den Arbeitstag hinweg wird auf lange Sicht der Rücken geschädigt und die Leistung der Arbeitnehmer durch Unwohlsein oder Krankheit vermindert. Damit das bei HALFAR® in Zukunft vermieden bzw. verbessert wird, haben sich die Geschäftsführer Armin Halfar und Kathrin Stühmeyer-Halfar kurzerhand dafür entschieden, höhenverstellbare Schreibtische einzuführen.

Eine Investition, die gute Planung erfordert

Insgesamt wurden bei HALFAR® innerhalb von ca. 4 Wochen über 60 Tische ausgetauscht. So eine große Aktion erfordert eine optimale Planung, damit es nicht zu Verzögerungen und Störungen im Arbeitsablauf kommt. Hierfür wurde bereits im Voraus ein konkreter Plan ausgearbeitet, nach dem pro Tag 3-4 Tische ausgewechselt wurden. Nach der Reihe wurden dann die bisherigen Tische aus dem Büro getragen, die neuen höhenverstellbaren Schreibtische in das Büro gebracht und schließlich die Technik angeschlossen und installiert. Währenddessen warteten alle entsprechenden Mitarbeiter gespannt auf ihren neuen Tisch. Sobald alle Installationstätigkeiten abgeschlossen waren, wurde neugierig am Tisch die passende Sitz- und Stehhöhe getestet.

Höhenverstellbare Schreibtische sollen die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern.

Der Vorteil ist, dass man an diesen elektromotorisch höhenverstellbaren Schreibtischen bis zu vier unterschiedliche Höhen einspeichern kann. Im Normalfall reichen zwei Einstellungen: eine zum Sitzen und eine zum Stehen. Um ein optimales Ergebnis für die Gesundheit zu erzielen, sollten die Mitarbeiter regelmäßig ihre Arbeitsposition vom Stehen zum Sitzen und umgekehrt wechseln.

Welche Vorteile bringen höhenverstellbare Schreibtische für die Mitarbeiter?

Natürlich hat sich die HALFAR® Geschäftsführung vorab mit Studien beschäftigt, die das Steh-/Sitzverhalten im Büro und die Auswirkungen erforscht haben. So zeigt eine Studie des Cornell University’s Human Factors and Ergonomic Research Laboratory’s aus dem Jahr 2004, dass Mitarbeiter, die ihre Tätigkeit häufiger im Stehen ausführen (23% der Arbeitszeit), durchschnittlich 62% weniger Unwohlsein und Schmerzen bspw. im Rückenbereich verspüren als diejenigen, die weiterhin überwiegend sitzen. Auch Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems oder Schrumpfungen des Spinal-Kanals können reduziert werden.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine neuere Studie der Texas A&M Health Science Center School of Public Health aus dem Jahr 2016. Im ersten Monat der Studie konnten noch keine verbesserten Werte ermittelt werden. Doch bereits im zweiten Monat konnte man einen deutlichen Anstieg der Produktivität bei denjenigen Mitarbeitern feststellen, die häufiger standen im Vergleich zu den Personen, die weiterhin nur im Sitzen arbeiteten. Weiterhin hatten rund 75% der Testpersonen, die regelmäßig aufstanden, weniger Rückenleiden oder weitere körperliche Beschwerden als ihre sitzenden Kollegen.

Einführung in Steh-/Sitzarbeitsplätze durch die Physiotherapeutin Sabine Neumann

Auch die Physiotherapeutin Sabine Neumann aus Bielefeld kann die Ergebnisse der Studie bestätigen. Als Fachberaterin für betriebliche Gesundheitsförderung berät sie u.a. Unternehmen darin, wie sie die Arbeitsplätze für ihre Mitarbeiter ergonomischer und gesünder gestalten können. In einem knapp 1-stündigen Vortrag während des monatlichen gemeinsamen Frühstücks bei HALFAR® hat sie allen Mitarbeitern die Bedeutung und Vorteile des Stehens bei einer Bürotätigkeit erläutert.

Zum einen haben die höhenverstellbaren Schreibtische den Vorteil, dass man sie individuell an seine Körpergröße anpassen kann, ob im Sitzen oder Stehen. Dadurch ist ergonomisches, dem Körper angepasstes, Arbeiten gewährleistet. Zum anderen kann durch regelmäßiges Aufstehen zahlreichen Krankheiten vorgebeugt und die Produktivität gesteigert werden. Dies liegt vor allem daran, dass die Mitarbeiter weniger körperlich belastet sind, wenn sie sich mehr bewegen können. Dadurch fühlen sie sich gesünder fühlen und sind somit zufriedener.

Vortrag zur richtigen Haltung an höhenverstellbaren Schreibtischen

Bei einem Vortrag erklärte Frau Neumann, wie und wie oft wir an unseren neuen Tischen richtig stehen sollten. Als Dankeschön für ihren Vortrag erhielt sie eine Original LorryBag®.

Nach dem Vortrag gingen alle Mitarbeiter mit viel Hintergrundwissen zu ihrem Arbeitsplatz zurück und waren noch mehr als zuvor motiviert, zwischendurch zum Stehen zu wechseln.

Erste Praxisergebnisse bei HALFAR®: Durchweg positiv

Nach zwei Monaten Praxisphase können wir nun erste eigene Ergebnisse vorstellen. Diese sind durchweg positiv. Viele haben berichtet, dass sie z.B. beim Telefonieren oder im Gespräch mit Teamkollegen gerne stehen, da sie dann besser argumentieren können und sich freier fühlen. Auch dem Bewegungsdrang kann genüge getan werden. Der Rücken ist entspannter und die Körperhaltung verbessert sich nach und nach. Somit können die HALFAR® Mitarbeiter nur davon profitieren und sind guter Dinge, dass sich die Investition in Zukunft für sie rentieren wird.

PSI Sustainability Awards 2017 – Halfar sagt Danke!

Auch in diesem Jahr wurden wieder die Sustainability Awards des PSI in Wiesbaden verliehen. Am 08.09.2017 trafen sich Fachleute der Werbemittelbranche, Nominierte und prominente Gäste im Kurhaus Wiesbaden zur feierlichen Verleihung der Awards. Im glanzvollen Ambiente wurden in insgesamt acht Kategorien plus zwei Sonderkategorien die Gewinner gekürt.

  1. Kategorie – Economic Excellence
  2. Kategorie – Environmental Excellence
  3. Kategorie – Social Excellence
  4. Kategorie – Environment Initiative
  5. Kategorie – Social Initiative
  6. Kategorie – Sustainable Product
  7. Kategorie – Sustainable Campaign
  8. Kategorie – Sustainable Company of the Year 2017
Die Awards werden an die Gewinner vergeben

Die PSI Sustainability Awards

 

Halfar wird für sein nachhaltiges Arbeiten ausgezeichnet

Mit Stolz erfüllten uns bereits die Nominierungen in fünf von fünf angemeldeten Kategorien, die wir nach dem Einreichen unserer Initiativen und unseres Nachhaltigkeitsberichts erringen konnten.

Die Spannung stieg, 1. Economic Excellence, 2. Enviromental Excellence, 3. Social Excellence, 4. Environment Initiative und 5. Social Initiative: wird unser Engagement Anklang finden und dürfen wir uns wieder in die Reihe der ausgezeichneten Firmen einreihen?

Wir dürfen!

 

In den Kategorien 3. Social Excellence und 4. Environment Initiative hieß es …“and the winner is HALFAR!!”

Gewinner in der Kategorie 3 - Social Excellence 2017 Gewinner in der Kategorie 4 - Environment Initiative 2017

Zweiter Platz in der Kategorie 5 - Social Initiative 2017

Wir freuen uns, zu den Gewinnern des diesjährigen Awards zu zählen.

Gemeinsam gewonnen! Danke auch für den hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie 5 - Social Initiative!

Gemeinsam zweimal gewonnen! Danke auch für den hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie 5 – Social Initiative!

Diese kurzen Filme zeigen Euch noch einmal eine Zusammenfassung unserer Kampagnen. Vielen Dank dafür an das PSI Institut!

Herzlich gratulieren wir auch allen Mitstreitern und den anderen Gewinnern in Sachen Nachhaltigkeit! Besonders natürlich unserer Schwesterfirma Fare – Guenther Fassbender GmbH für den Sieg in der Kategorie 6 – Sustainable Product. Herzlichen Glückwunsch!

Alle glücklichen Gewinner auf einen Blick

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnungen und sehen dies als Bestätigung unserer nachhaltigen Arbeit! Auch weiterhin werden wir gemeinsam mit unseren Partnern und Euch in und über unser Kerngeschäft hinaus ganzheitlich und nachhaltig agieren. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

VIELEN DANK!

Halfar als nachhaltiger Arbeitgeber

In den vorherigen drei Teilen unseres Nachhaltigkeitsreports haben wir Euch das nachhaltige Arbeiten bei Halfar aus verschiedenen Perspektiven vorgestellt: wie agiert Halfar als Gesellschaftsbestandteil mit sozial-ökologischer Verantwortung, wie arbeitet Halfar als nachhaltiger Lieferant und welche Wege Halfar bei der Bildung geht.

In diesem vierten Teil möchten wir Euch die nachhaltigen Aspekte unserer Arbeit bei Halfar näherbringen und zeigen.

Das Halfar Gebäude

Schon in unserem ersten Teil des Reports haben wir Euch kurz dargestellt, wie Halfar seit Umzug zum neuen Firmengelände im Jahr 2000 und dem Ausbauen der einzelnen Bauabschnitte des Gebäudes (seit 2006) Nachhaltigkeit lebt. Bei der Gebäudeplanung wurde darauf geachtet, für die Mitarbeiter ein Arbeitsumfeld zu gestalten, in dem sie sich wohlfühlen und jeden Tag gerne zur Arbeit kommen. Beginnend mit Ausrichtung der Fensterfronten gen Norden, mit der ein klimaanlagenfreies Arbeiten gewährleistet ist, wurde auf die Gesundheit der Mitarbeiter geachtet. Dies wird unterstützt von ergonomischer Büroausstattung sowie licht- und luftdurchfluteten Räumen. Auch in den Fertigungsbereichen und im Lager unterstützen ergonomische Maßnahmen ein gesundes Arbeiten. Schön gestaltete Sozialräume und regelmäßige Veranstaltungen fördern den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern. Das zeigt sich auch immer wieder in gemeinsamen Projekten. So begrünten die Mitarbeiter im Jahr 2013 das Flachdach des dritten Bauabschnitts und schafften somit Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge sowie einen natürlichen Staub- und Luftfilter. Nach den Jahren des Wachstums ist das Flachdach mittlerweile ordentlich grün und im Sommer zur Blütezeit schön bunt. Seht selbst!

Der dritte Bauabschnitt mit Photovoltaikanlagen sowie das begrünte Flachdach

Der dritte Bauabschnitt mit Photovoltaikanlagen sowie das begrünte Flachdach

Ausgezeichnet familienfreundlich – Flexibilität und Mobilität für Mitarbeiter

Bei Halfar wird es den Mitarbeitern ermöglicht, ihre Arbeitszeit in Form von Gleitzeit flexibel zu gestalten. So gibt es zwar eine Kern-, jedoch keine starren Arbeitszeiten, zu denen die Mitarbeiter im Unternehmen sein müssen. Dadurch ist uns bei Bedarf möglich, zum Beispiel bei Arztterminen oder Krankheit eines Kindes, später zur Arbeit zu kommen oder eher zu gehen. Auch die Möglichkeiten der Teilzeitarbeit und die gelegentliche Kinderbetreuung in der Firma sind gegeben. Dafür wurde Halfar im April 2016 mit dem Prädikat „Ausgezeichnet Familienfreundlich“ ausgezeichnet.

Seit 2015 ist es den Mitarbeitern möglich ein von Halfar bezuschusstes Fahrrad (z.B. E-Bike) zu nutzen. Ziel dieses Angebots ist es, Mitarbeiter zu motivieren, das Auto stehen zu lassen und somit Kosten zu sparen und nebenbei noch etwas für die Umwelt und ihre Gesundheit zu tun. Diese Initiative wurde 2015 sogar mit dem Sustainability Award in der Kategorie „Environment Initiative“ ausgezeichnet. Zusätzlich wird seit 2017 den Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, ein „Großkunden-Abo“ des Verkehrsbetriebs „mobiel“ bezuschusst zu erwerben. So möchte Halfar den öffentlichen Nahverkehr stärken und weiterhin zur positiven Ökobilanz beitragen.

 

Halfar lebt Integration und Inklusion

Wir glauben an die Stärke von Vielfalt. Schon immer arbeiten wir mit geschlechts- und nationalitätsgemischten Teams sowie mit Menschen mit Handicap. Dadurch wissen wir um den Gewinn, der durch Diversifikation entsteht. Im Rahmen der Diskussion über geflüchtete Menschen war für uns daher schnell klar, dass wir nicht nur mit Spenden helfen wollen, sondern dass die beste Strategie Integration ist. Ganz nach dem Motto „Fremdheit macht Angst, Kennen schafft Bereicherung“ ergriff Halfar die Initiative und bietet seit dem Frühjahr 2016 zwei geflüchteten Menschen eine berufliche Perspektive im Unternehmen. Mehr dazu findet Ihr auch hier in einem Blog-Beitrag dazu.

Gemeinsam das menschliche bei Halfar leben

Gemeinsam bei Halfar

 

Fazit – Nachhaltigkeit bei Halfar

In den vier Teilen unseres Blog Reports haben wir Euch einen Teil der bisherigen Maßnahmen und Projekte vorgestellt, die wir seit unserer Unternehmensgründung durchgeführt haben. Wir haben Euch gezeigt, dass Ihr Nachhaltigkeit in unserem Handeln, in unseren Produkten sowie in unseren Prozessen und Überzeugungen findet. Nachhaltigkeit ist für uns nicht einfach ein Konzept. Wir leben Nachhaltigkeit! Und damit das so bleibt, werden wir auch in Zukunft unser Bestmögliches dafür tun, dass unsere Prozesse und unsere Produkte dem nachhaltigen Gedanken folgen. Also freut Euch auf viele weitere, spannende Themen und Beiträge aus unserer Halfarwelt.
Denn: Zukunft ist das, was wir gemeinsam daraus machen!

 

Bildung bei Halfar – Nachhaltig für die Region

Neben der sozial-ökologischen Verantwortung und unserer Rolle als nachhaltiger Lieferant für Taschen und Rucksäcke ist Bildung für uns ein bedeutendes Element für die Weiterentwicklung und die Nachhaltigkeit in unserem Unternehmen. Aus diesem Grund arbeiten wir an unterschiedlichen Projekten mit und kooperieren mit Wirtschaftspartnern und Netzwerken. Auf diesem Weg bilden wir uns ständig selbst weiter und können unser Wissen sowohl intern als auch extern weitergeben. Zu den aktuell wichtigsten Kooperationen gehören die Zusammenarbeiten mit der WEGE Bielefeld, mit der GAB sowie Kooperationen mit Bielefelder Schulen.

1. Zusammenarbeit mit der WEGE – Förderung des Wirtschaftsstandorts OWL

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft mbH Bielefeld (WEGE) engagiert sich für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Bielefeld. Dazu berät und unterstützt sie die Firmen der Region und entwickelt Kooperationen für eine engere Zusammenarbeit untereinander. Halfar arbeitet bereits seit 1998 mit der WEGE zusammen und tauscht sich dabei mit Unternehmen der Region aus.

2013 ist das Wirtschaftsportal „Das kommt aus Bielefeld“ (DKAB) entstanden. Was ursprünglich als Projekt für das 800-jährige Stadtfest initiiert war, hat sich zu einem Zusammenschluss von Partnern weiterentwickelt. Hierzu gehören bspw. die weltweit bekannten Bielefelder Marken Dr. Oetker, Seidensticker, Dürkopp Adler, DMG Mori oder Schüco. Durch den Informations- und Wissensaustausch mit anderen starken Unternehmen aus der Region können wir unsere Fachkompetenzen erweitern und weiterentwickeln. Gemeinsam fördern wir die Wirtschaftsregion Ostwestfalen-Lippe (OWL) und steigern die Bekanntheit jedes einzelnen Unternehmens und der jeweiligen Produkte. Das ist nachhaltiges Teamwork!

Als DKAB-Premiumpartner haben wir zum Beispiel 2016 an einem Projekt teilgenommen, bei dem drei Halfar-Imagefilme entstanden sind, die humorvoll unsere Produkte beschreiben. Seht selbst!

Der DKAB-Film zeigt humorvoll das große Halfar-Taschensortiment.  Halfar Imagefilm in Kooperation mit DKAB  Humorvoller Halfar-Imagefilm in Kooperation mit DKAB

2. GAB – Menschen berufliche Perspektiven bieten

Seit Anfang 2017 kooperieren wir mit der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) Bielefeld. Das Ziel der GAB ist es, Langzeitarbeitslose und in Not geratene Menschen zu unterstützen und ihnen eine Perspektive für die Zukunft zu bieten. Mit ihren Projekten und Beschäftigungsangeboten setzen sie sich dafür ein, dass die Menschen eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle bekommen oder stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Durch unsere Zusammenarbeit wollen auch wir die Menschen unserer Region fördern und bieten ihnen bei uns berufliche Perspektiven.

Durch die Kooperation mit der GAB setzt sich Halfar für die Integration und Bildung von Menschen ein, die auf dem 1. Arbeitsmarkt keine Chance gefunden haben.

Durch die Kooperation mit der GAB setzt sich Halfar für die Integration und Bildung von Menschen ein, die auf dem 1. Arbeitsmarkt keine Chance gefunden haben.

3. Nachhaltige Bildung durch Schulkooperationen

Als ganzheitlich aufgestelltes Unternehmen liegt uns der Nachwuchs und die Jugend besonders am Herzen. Daher ermöglichen wir es Schülern, im Rahmen mit unserer seit 2014 bestehenden Kooperation mit der Realschule Heepen, bereits während der Schulzeit unseren Betrieb kennen zu lernen. Ziel ist es, bereits vor dem Beginn oder der Entscheidung für eine Ausbildung eine Vorstellung zu haben, was die Schüler im Rahmen einer Ausbildung erwartet. Im Rahmen dieser Kooperation erhalten somit die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, unser Unternehmen und unsere Arbeit vor Ort zu sehen und sich ein Bild davon zu machen. Interessierte Schülern können sich anschließend für ein Praktikum oder für einen Ausbildungsplatz bei Halfar bewerben.

Für die Schulkooperation wurde Halfar von der IHK ausgezeichnet.

Für die Schulkooperation wurde Halfar von der IHK ausgezeichnet.

 

Im nächsten und letzten Teil unseres Nachhaltigkeits Reports berichten wir darüber, wie Halfar als Arbeitgeber seine Mitarbeiter unterstützt und das nachhaltige Arbeiten fördert. Teil 4 findet ihr bald hier.

Freut Euch darauf!

Halfar als Lieferant unter nachhaltigen Aspekten

Im ersten Teil unseres Nachhaltigkeitsberichts haben wir bereits über unsere Rolle als Gesellschaftsbestandteil mit sozial-ökologischer Verantwortung berichtet. Ein weiterer Aspekt unserer Arbeit, den wir unter nachhaltigen Aspekten betrachten, ist unsere Rolle als Lieferant von Taschen und Rucksäcken. Hierzu gehört u.a. die Wahl der Materialien, die Wiederverwendung von Stoff- und Materialresten oder das umweltschonende Veredeln der Taschen.

1. Worauf achten wir bei der Materialwahl für Taschen und Rucksäcke?

1.1 Prüfung auf mögliche Schadstoffe

Taschen sind haptische Werbemittel, die von vielen Menschen genutzt werden. Daher sollen sie funktional, ökologisch sinnvoll und ressourcenschonend sein. An diesen Kriterien müssen sich all unsere Materialien messen lassen. Durch unser Qualitätskonzept „Tested Materials“ gewährleisten wir ihre Unbedenklichkeit und Rechtskonformität nach EU-Richtlinien wie LFGB und REACH. Um das sicherzustellen, testen wir unsere verwendeten Materialien in geprüften, unabhängigen Laboren, insbesondere durch das Bureau Veritas. Dort wird geprüft, ob die chemischen Inhaltsstoffe unserer Taschen den vorgegebenen EU-Richtlinien entsprechen (u.a. LFGB und REACH).

Beim Lieferanten Halfar werden alle Materialien auf ihre chemischen Inhaltsstoffe geprüft.

1.2 Prüfung auf Alltagstauglichkeit

Außerdem bedeutet Nachhaltigkeit für uns auch, dass unsere Produkte so konzipiert sind, dass die Nutzer lange Freude daran haben. Somit achten wir bei der Entwicklung unserer Taschen darauf, dass sie alltagstauglich und zeitgemäß sind. Denn je länger eine Tasche genutzt wird, umso nachhaltiger ist sie. Beispielsweise kann der Einsatz einer Stofftasche den hohen Verbrauch von Plastiktüten reduzieren und die Umweltverschmutzung durch diese reduzieren.

1.3 Positive Entwicklung von PVC-freien Taschen

PVC kommt heute in vielen Produkten vor. Wenn wir es für unsere Taschen verwenden, setzen wir ausschließlich saubere Materialien ein, die schadstoffarm sowie den Gesetzen folgend verkehrsfähig und anwendungssicher sind. Trotzdem suchen wir auch nach Alternativen. Der Einsatz von Kunstleder oder PU-beschichteten Materialien ist ein Weg, die Balance zwischen einem stabilen, langlebigen Material und der gewünschten Optik zu schaffen. So kommen etwa unsere erfolgreiche RETRO-Taschenserie oder der Rucksack PRIME ganz ohne PVC aus.

So konnten wir die Anzahl von PVC-freien Taschen von 19 im Jahre 2013 (von 127 Taschen im Sortiment = 15 %) auf 66 in 2017 (von 170 Taschen = 39 %) steigern. Unser Ziel ist es, auch in Zukunft möglichst viele Werbetaschen und -rucksäcke ohne Zusatz von PVC herzustellen.

 

2. Materialrecycling – aus Alt mach Neu

Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur, neue Produkte ressourcen- und umweltschonend herzustellen. Für uns heißt es auch gebrauchte Materialien, die gut erhalten sind, wiederzuverwerten. Wir nennen es daher Materialrecycling. Ob gebrauchte Airbags aus Fahrzeugen, Flugzeugsitze aus weichem Leder oder Kaffeesäcke aus Hamburg – aus allen drei Materialien haben wir bereits Taschen gefertigt. Diese sind nicht nur einzigartig und persönlich, sondern schonen gleichzeitig die Umwelt, da die gebrauchten Gegenstände erneut zum Einsatz kommen und nicht direkt im Müll landen.

3. Nachhaltigkeit durch die Verwendung von Bio-Baumwolle

Mit der Verwendung von biologisch angebauter Baumwolle haben wir in diesem Jahr einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit erreicht. Hinzu kommt, dass wir nach den Vorgaben des Global Organic Textile Standard (GOTS) arbeiten. Die Zertifizierung bestätigt, dass wir den von GOTS vorgegebenen Standard über die ganze Lieferkette bis Halfar einhalten. Außerdem arbeiten wir mit einer GOTS-zertifizierten Druckerei zusammen, so dass auch die Veredelung der Taschen dem GOTS Standard entsprechend veredelt werden kann. So könnt Ihr sicher sein, dass unsere Taschen aus Bio-Baumwolle rundum nachhaltig sind.

Unsere Taschen aus Bio-Baumwolle entsprechen dem von GOTS vorgegebenen Standard.

4. Nachhaltige Veredelung von Taschen

Aber nicht nur bei den Bio-Baumwolltaschen achten wir auf eine nachhaltige Veredelung. Für die Bedruckung der Werbetaschen setzen wir modernste Technologien und Maschinen ein. Dabei wird z.B. lösungsmittelarme Farbe verwendet, um die Umwelt weniger zu belasten. Außerdem haben wir den Vorteil, dass wir die meisten Veredelungsarten direkt vor Ort in Bielefeld anbringen können. Hierdurch sparen wir Zeit und Transportkosten.

5. Zertifizierung nach DIN ISO 9001 : 2008

Damit wir Euch stets die bestmögliche Qualität bieten können, achten wir auch bei unserer internen Arbeit auf hohe Standards. Für unsere Leistungen und Bemühungen sind wir nach DIN ISO 9001 zertifiziert worden. Dies bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg in eine nachhaltige Zukunft sind.

In unserem nächsten Nachhaltigkeits-Teil erfahrt ihr alles über Bildung bei Halfar. Welche Kooperationen und Projekte unterstützt Halfar? Wie bringt sich Halfar in die regionale Bildung ein? Lest dazu Teil 3 unserer Nachhaltigkeits-Reihe.

Halfar goes Oxygen

Halfar goes Oxygen – 100% CO2-neutral

In diesem Jahr haben wir bei Halfar einen weiteren Meilenstein in der Nachhaltigkeitsstrategie erreicht. Mit der nun vollständigen Umstellung auf Ökostrom wird das Gebäude seit 2017 zu 100% CO2-neutral betrieben.

Halfar goes Oxygen

Schon beim Spatenstich zum neuen Gebäude im Jahr 1999 haben wir nachhaltige Gesichtspunkte berücksichtigt, die in den Folgejahren weiter ausgebaut wurden. Hierzu ergriffen wir folgende Maßnahmen:

a) Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Außstoß:

  • konsequente Ausrichtung der Büros in Richtung Norden (1999) = keine Klimaanlage notwendig
  • Installation der ersten Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes (2001)
  • Erweiterung der Anlage (2014)
  • Installation einer Holzpellet-Heizung (2006)
  • Erweiterung der Anlage (2013)
  • Wärmepumpe (2013)
  • Installation einer LED-Lichtanlage im Gebäude (2013)
  • vollständige Umstellung auf Ökostrom (2017)

b) Maßnahmen zur Erhöhung der O2-Produktion:

  • Zusätzlich haben Kollegen 2013 das Flachdach gemeinsam begrünt, sodass das freigesetzte CO2 wieder in Sauerstoff umgewandelt wird.
  • Weiteren Sauerstoff produziert seit 2015 die an das Gebäude angrenzende städtische Fläche, die mithilfe von Halfar-Mitarbeitern wieder bepflanzt wurde.

Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Ausstoß

Wir bei Halfar achten schon seit der Gründung auf ein nachhaltiges Arbeiten in allen Bereichen. Auch bei der Gebäudeplanung 1999 haben wir berücksichtigt, dass die Architektur des neuen Gebäudes sämtliche nachhaltige Eigenschaften erfüllt. Das gesamte Gebäude wurde so konzipiert, dass es bei Bedarf auf einfache Art und Weise erweiterbar ist. Außerdem wurde das Gebäude so geplant, dass die Büros Richtung Norden ausgerichtet sind und somit auf eine Klimaanlage in den Büros verzichtet werden kann. Das ist nicht nur ökologisch und ökonomisch von Vorteil, da weniger Strom verbraucht wird, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus. 2001, zu Beginn des Einsatzes von Photovoltaik auf Privat- und Firmeneigentum, installierten wir die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach des Firmengebäudes. Zielsetzung war, den benötigten Strom für das Unternehmen teilweise selber zu produzieren. 2014 erweiterten wir die Anlage im Rahmen baulicher Maßnahmen massiv.

Durch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unseres Firmengebäudes können wir eigenen Strom produzieren.

Durch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unseres Firmengebäudes können wir eigenen Strom produzieren.

Mit Pellets den CO2-Ausstoß reduzieren

Fünf Jahre nach dem Spatenstich musste das Firmengebäude zum ersten Mal erweitert werden. Im Rahmen dieser Erweiterung wurde die erste Holzpellet-Heizung installiert. Der Vorteil dieser Heizung besteht vor allem darin, dass zur Wärmegewinnung kleine Holzpellets in einem Ofen verbrannt und keine fossilen Brennstoffe verbraucht werden. Bei der Verbrennung von Pellets entsteht weniger Schwefeldioxid, welches für die Entstehung des sauren Regens und somit für das Waldsterben verantwortlich ist. So bedeutet der Umstieg auf umweltfreundliche Brennstoffe wie Pellets, dass mehr natürliche Rohstoffe nachwachsen können. Ein weiterer Vorteil für die Umwelt ist die CO2-neutrale Eigenschaft von Holz bei dessen Verbrennung. Es wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Im Gegensatz dazu setzen fossile Brennstoffe CO2-Reserven frei, die in Millionen von Jahren angereichert wurden.

Für Pellets spricht außerdem ihr hoher Wirkungsgrad von etwa 95%. Zudem unterbieten Pelletheizungen schon jetzt die Grenzwerte für Feinstaub der verschärften Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) für 2020. Verbrennungsüberwachung, automatische Brennstoffzuführung und Luftregelung führen zusammen mit dem genormten, trockenen Brennstoff aus naturbelassenem Holz ohne Zusatzstoff dazu, dass Pelletheizungen schon heute ohne Filter diese strengen Kriterien einhalten können. Ferner stellt die niedrige Energiebilanz für die Herstellung von Pellets einen weiteren Pluspunkt dieses Brennstoffs dar. Außerdem ist der Transport von Pellets sichererer und umweltfreundlicher, denn bei einer möglichen Beschädigung des Transportmittels entstehen keine Umweltkatastrophen. Die Lieferwege von Pellets aus lokal erhältlichen Rohstoffen sind kürzer und belasten ebenfalls die Umwelt weniger. Nebenbei werden lokal Arbeitsplätze geschaffen. So wurde bei der nächsten Gebäudeerweiterung auch die Holzpellet-Heizung ausgebaut. Somit heizen wir seit 2013 das gesamte Firmengebäude ohne Verbrauch von fossilen Brennstoffen.

Durch die Nutzung der Pelletöfen reduzieren wir den CO2-Ausstoß.

Durch die Nutzung der Pelletöfen reduzieren wir den CO2-Ausstoß.

Maßnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs

Da die Holzpellet-Heizung nur bis zu einer Außentemperatur von ca. +14°C heizt, wurde für die Übergangszeit eine Wärmepumpe installiert. Diese wird vor allem über Strom aus der Photovoltaikanlage betrieben und sorgt dafür, dass die Büros während der Übergangszeit ausreichend beheizt werden. Um sicherzustellen, dass der Strom aus Eigenproduktion eine möglichst große Menge des Bedarfs abdeckt, ergriffen wir Maßnahmen zur Minimierung des Stromverbrauchs. So haben wir 2014 größtenteils die vorhandenen Leuchtstoffröhren durch LED bzw. sparsame Leuchtmittel ausgetauscht. Zusätzlich haben wir im neuesten Bauabschnitt eine automatische LED-Lichtanlange installiert. Diese wird über Bewegungsmelder ausgelöst und garantiert, dass Licht ausschließlich bei Bedarf genutzt wird.

Grünes Flachdach wandelt CO2 in Sauerstoff um

Zusätzlich haben Halfar-Mitarbeiter 2013 das Flachdach gemeinsam begrünt. Diese Maßnahme bewirkt, dass das freigesetzte CO2 wieder in Sauerstoff umgewandelt wird und trägt so zur Verbesserung des Klimas bei. Außerdem wirkt die Begrünung als natürlicher Staubfilter und Regenwasserrückhalt, was zum einen die Lebensdauer der Dachabdichtung verlängert und zum anderen die Kanalisation entlastet. Für die Mitarbeiter wirkt die Bepflanzung als natürlicher Lärmschutz, da die Geräusche aus der darunterliegenden Siebdruckerei deutlich gemindert werden. Auch für Tiere, wie z.B. Bienen und Schmetterlinge, entsteht neuer Lebensraum. Zur weiteren Verbesserung des Klimas bepflanzten 2015 Halfar Mitarbeiter das an das Gebäude angrenzende städtische Gebiet mit mehreren hundert Pflanzen neu.

Das grün bepflanzte Flachdach bewirkt, dass das freigesetzte CO2 in O2 umgewandelt wird.

Um auch mögliche Restenergieverbräuche nachhaltig sinnvoll abzudecken, kauft Halfar seit Anfang des Jahres 2017 allen zusätzlich benötigten Strom als Ökostrom ein.

Somit haben wir es nun geschafft, durch kontinuierlich nachhaltige Planung, Zusammenarbeit und den Einsatz ökologisch und wirtschaftlich sinnvoller Technologien unser Firmengebäude komplett CO2-neutral zu betreiben.

Wollt Ihr mehr über unsere sozial-ökologischen Maßnahmen erfahren? Dann lest auch unseren Beitrag zur Nachhaltigkeit bei Halfar.

Nachhaltigkeit bei Halfar – sozial-ökologische Verantwortung

Manche Prinzipien lebt man, bevor man weiß, wie sie heißen. In unserem Bestreben, Euch neben Informationen zu unseren Produkten auch unsere Motivation, Beweggründe und unsere Halfar-Welt vorzustellen, stellten wir fest, dass es sogar ein offizielles Handlungsprinzip gibt, das unsere Kernwerte beschreibt.

Das Handlungsprinzip Nachhaltigkeit

In den vergangenen Jahren ist die Bedeutung des nachhaltigen Arbeitens in der öffentlichen Aufmerksamkeit immer bewusster geworden. Aber was bedeutet Nachhaltigkeit? Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip. Es meint eine Art des Wirtschaftens, welches dem Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung entspricht. Das Modell geht von der Vorstellung aus, dass nachhaltige Entwicklung nur durch das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen erreicht werden kann. Nur auf diese Weise kann nach dem Modell die ökologische, ökonomische und soziale Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft sichergestellt und verbessert werden. Die drei Aspekte bedingen einander.[1] In ihrer Schnittmenge sind Maßnahmen nachhaltig und zukunftsfähig.

Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung

Nachhaltigkeit in unserer Unternehmenswirklichkeit

Omas legendäre Nähmaschine legte den Grundstein für das Finden und Umsetzen ganzheitlicher und hochwertiger Lösungen. Und das hat sich bis heute nicht verändert. So findet Ihr Nachhaltigkeit in unserem Handeln, in unseren Prozessen und Überzeugungen und natürlich in unseren Produkten! Heute ermöglicht es unser Erfolg sogar, auch über unser Kerngeschäft hinaus zu schauen und uns zu engagieren. Davon berichten Euch dieser und viele weitere spannende Artikel in unserem Blog.

Einblick in die Nachhaltigkeit bei Halfar

Aber warum ist Halfar denn nun eigentlich nachhaltig? Dies lest Ihr in diesem und den folgenden Beiträgen:

  • wie steht Halfar als Teil unserer Gesellschaft zur sozial-ökologischen Verantwortung?
  • wie hält Halfar als Lieferant die nötigen Vorgaben zum nachhaltigen Arbeiten ein?
  • was tut Halfar als Arbeitgeber für seine Mitarbeiter und die Menschen in der Region?
  • wie bildet Halfar aus und weiter?

Diese und noch weitere Fragen beantworten wir Euch auch in unserem Nachhaltigkeitsreport, den Ihr Euch als PDF downloaden könnt.

Halfar Nachhaltigkeitsbericht 2017

Einfach hier klicken und downloaden!

Halfar als Gesellschaftsbestandteil mit sozial-ökologischer Verantwortung

Wir fühlen uns dem Menschen und der Region verbunden und verpflichtet. Innovation, Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt und soziales Engagement treiben uns immer wieder an. Hier einige Beispiele.

Ökologische und ökonomische Werte schaffen

Mit dem Bau, Bezug und weiteren Ausbau unseres Firmengebäudes wurde der Startschuss für ein ökonomisch starkes und heute gänzlich CO2-neutrales Arbeiten bei Halfar in Bielefeld gelegt. Schon zu Beginn, bei der Ausrichtung des Gebäudes, wurde darauf geachtet, die Fensterfronten Richtung Norden zu platzieren, um den Mitarbeitern ein klimaanlagenfreies und somit gesünderes Arbeiten zu ermöglichen. Auf diese Weise wird auch die Umwelt geschont und es entstehen weniger Kosten des Stromverbrauchs. Den benötigten Strom produzieren wir durch die hauseigene Photovoltaikanlage auf dem Dach, die mit wachsendem ökonomischen Erfolg stetig vergrößert wurde, vollständig selber. Sollte dennoch an weniger sonnigen Tagen einmal zusätzlicher Strom benötigt werden, kaufen wir Öko-Strom zu. Lest hierzu auch unseren Bericht zur Initiative Halfar goes Oxygen –  100% CO2-neutral.

Die erreichte CO2-Neutralität trägt direkt zu einer Verbesserung der Ökobilanz im umliegenden Gewerbegebiet bei, für das sich das von der WEGE Bielefeld mbH ins Leben gerufene Projekt „Klima und Gewerbe“ stark macht. In dessen Rahmen besteht eine Kooperation der ortsansässigen Unternehmen, welcher Halfar angehört. Hier werden gemeinsam weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der Ökobilanz besprochen, Projekte vorgestellt und Wissen ausgetauscht. Doch auch überregional sind wir in Bezug auf diese Themen organisiert. Als Mitglied beim Ökoprofit Netz NRW wurden wir für unsere Erfolge auf dem Gebiet der Energieersparnis bereits mehrfach zertifiziert. Darüber hinaus sind wir seit August 2017 Mitglied im Energieeffizienz-Netzwerk OWL. In dem vom Bundesministerium für Umwelt geförderten Netzwerk haben sich 10 Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe zusammengeschlossen und leisten einen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland. Hierzu gehört u.a. die Einsparung von Energie und Emissionen.

Nachhaltigkeit bei Halfar - Für unsere Energieersparnis wurden wir vom Ökoprofit Netzwerk Bielefeld ausgezeichnet.               Nachhaltigkeit bei Halfar: Seit August 2017 ist Halfar Mitglied der Initiative Energieeffizienz-Netzwerk OWL.

 

Der Mensch – Soziales Verständnis und Engagement

Durch unsere Arbeit und Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen in ganz Bielefeld unterstützt Halfar die Menschen und die soziale Struktur in der Region und schafft einen Mehrwert im Sinne des Nachhaltigkeitsmodells.

Eine enge Kooperation mit der Werkhaus GmbH in Bielefeld ermöglicht beispielsweise Menschen mit Behinderung eine soziale Teilhabe am Arbeitsleben. Von der räumlichen Nähe zum Werkhaus profitieren aber auch wir, die kurzen Transportwege sparen Kosten und Zeit und auch für die Umwelt stellt das gemeinsame Arbeiten einen Mehrwert dar.

Ein weiteres Beispiel sozialen Engagements ist die Initiative „Einstiegsqualifizierung plus Sprache“. In diesem Rahmen bieten wir seit dem Frühjahr 2016 zwei Geflüchteten eine berufliche Perspektive. Ziel war es aktiv zu werden und mehr zu tun als nur Sachspenden zu leisten. Es freut uns, wenn unser Handeln auch andere Unternehmen dazu zu motiviert, sich für bessere Integration von geflüchteten Menschen einzusetzen, denn wir sind der Meinung, dass gemeinsame, gelebte Initiativen wie diese der richtige Weg für eine ökonomisch starke Gesellschaft sind, dass alle davon profitieren und solche Aktivitäten eine starke Lobby brauchen. Lest dazu auch: diversity rules – Wir leben und gestalten Vielfalt („Integration von Geflüchteten„).

Auch unsere Mitarbeiter, Schulkooperationen oder das regelmäßige Unterstützen engagierter Projekte, wie z.B. Fruchtalarm, die Glückstour der Schornsteinfeger oder Taschenspenden nach Sri Lanka sind Teil unseres Selbstverständnisses und unserer Aufmerksamkeit. Stetige Verbesserung, gemeinsames nachhaltiges Handeln und Wachsen sind das Ziel und weitere Ideen sind ständig in der Mache, wir werden berichten.

Taschenspende für die 112 Schulkinder in Sri Lanka

Taschenspende für die 112 Schulkinder in Sri Lanka

 

Euch interessiert, wie Halfar als Lieferant für seine Kunden das bestmögliche Ergebnis erreicht und dabei besonders auf ökologische Maßnahmen achtet? Dann findet Ihr hier den zweiten Teil unseres Nachhaltigkeitsreports!

 

[1] http://webarchiv.bundestag.de/archive/2008/0506/wissen/analysen/2004/2004_04_06.pdf

Mit Stofftaschen gegen die Plastiktüten-Flut

Wir kannten es lange Zeit fast nicht anders: Wir standen an der Kasse, bezahlten unsere Einkäufe und erhielten gratis dazu eine Plastiktüte zum Transportieren der Waren. Seitdem der Einzelhandel die Plastiktüte in den 50er Jahren als günstiges Werbemittel für sich entdeckt hat, wurden wir von diesen Tüten überflutet. Selbst beim Obst- und Gemüsekauf wollten wir nicht darauf verzichten und verpackten alles einzeln in eine Tüte. So ist der Verbrauch von Plastiktüten in der Vergangenheit enorm angestiegen.

Hoher Plastiktüten-Verbrauch schadet der Umwelt

Wisst Ihr eigentlich, wie viele Plastiktüten ein Deutscher im Durchschnitt pro Jahr verbraucht? Laut EU waren es vor einem Jahr rund 70 Tüten pro Kopf und Jahr. In anderen Ländern liegt der Verbrauch sogar noch höher. Da Plastiktüten aus Erdöl hergestellt werden, ziehen sie umweltschädliche Konsequenzen nach sich. Zum einen ist Erdöl eine knappe Ressource, die bei der Herstellung von Plastik CO2 freisetzt, welches zur Klimaerwärmung beiträgt. Zum anderen gelangen jährlich über 6 Millionen verbrauchte Plastiktüten in unsere Weltmeere und produzieren so tonnenweise Müll, der erst nach ca. 500 Jahren abgebaut werden kann. (Quelle: http://plastiktuetenfreiertag.de/hintergrund/)

Millionen von Plastiktüten schwimmen in den Weltmeeren und gefährden Tiere und Umwelt.

Aus diesem Grund hat die EU für die Mitgliedsstaaten das Ziel gesetzt, dass bis Ende 2025 nur noch maximal 40 Plastiktüten pro Person und Jahr verbraucht werden sollen.

Freiwillige Gebühr für Plastiktüten zur Minimierung des Verbrauchs

Um einen ersten Schritt in die richtige Richtung zu gehen, hat die EU im April 2016 festgelegt, dass Plastiktüten nicht mehr kostenlos herausgegeben werden dürfen. Daraufhin haben viele Einzelhändler in Deutschland eine freiwillige Gebühr für Plastiktüten eingeführt. Diese liegt meist zwischen 0,10 – 0,50 €. Auf diese Weise sollen Verbraucher beim Einkauf erst einmal darüber nachdenken, ob sie wirklich eine weitere Plastiktüte brauchen oder ob sie eine bereits vorhandene wiederverwenden können. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich verzichte seitdem fast immer auf den zusätzlichen Kauf von Plastiktüten und habe stattdessen immer eine Stofftasche in meiner Handtasche dabei.

Plastiktütenfreier Tag – Informieren und Mitmachen

Auch eine Organisation aus Berlin, der LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V., hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf den hohen Verbrauch von Plastiktüten aufmerksam zu machen. Hierzu haben sie den Plastiktütenfreien Tag gegründet, der in diesem Jahr am 03.07. stattfand. Insgesamt haben sie daraus zwei Aktionswochen gemacht, die bis zum 15.07.2017 andauern. Hier können alle Organisationen in Deutschland mit Aktionen teilnehmen. Diese sollen dazu beitragen, dass Mitbürger über die Problematik nachdenken, darüber informiert werden oder gleich zum Mitmachen animiert werden. Zum Beispiel durch das Einsammeln benutzter Tüten in Kaufhäusern, die anschließend an andere Kunden weitergegeben werden, die sich keine neue Tüte kaufen wollen.

Aktion Plastiktütenfreier Tag

Quelle: LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V.

Wir finden: Eine tolle Idee, mit der hoffentlich immer mehr Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, wie schädlich Plastiktüten im Endeffekt sein können.

Stofftüten von HALFAR® als Alternative zu Plastiktüten

Für HALFAR® ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Auch wir wollen zum geringeren Plastiktütenverbrauch beitragen. In diesem Zusammenhang findet Ihr bei HALFAR® immer mehr Tragetaschen aus Baumwolle, Jute oder auch aus Bio-Baumwolle. Sowohl in gedeckten, natürlichen Farben, als auch in bunten Farbtönen, um noch mehr aufzufallen. Haben Eure Kunden sie einmal erworben, können sie diese Taschen deutlich öfter nutzen als handelsübliche Plastiktüten, die bei mehr Gewicht gleich anfangen zu reißen. So werden Einkäufe sicher und gleichzeitig umweltfreundlicher transportiert und die tatsächlichen Nutzer haben lange Freude an ihrer Tasche.

Baumwolltaschen als Alternative für Plastiktüten

Ein weiterer Vorteil von Baumwoll-Tragetaschen von HALFAR® ist, dass Eure Kunden sie mit ihrem Logo oder Wunschmotiv individualisieren können. Zum Beispiel mit einem klassischen Siebdruck, einem edlen Stick oder einem Digitaldrucklabel. Auf diese Weise tragen die Endnutzer das Logo Eures Kunden immer bei sich und erhöhen so die Aufmerksamkeit für Logo und Tasche.

Wenn Ihr noch auf der Suche nach Baumwolltaschen für den Sommerurlaub seid, die Ihr Euren Kunden vorstellen könnt, seht Euch unseren Beitrag zu den TOP 3 Urlaubstaschen an.

Taschenspende für die 112 Schulkinder in Sri Lanka

Taschenspende: Rucksäcke für Schüler in Sri Lanka

Bildung ist die wichtigste Investition in die Zukunft. Damit es nicht nur den Kindern hierzulande an nichts mangelt, hat HALFAR® das Bildungszentrums in Aluthgama (Sri Lanka) mit einer Taschenspende unterstützt.

112 Rucksäcke für die Schüler in Sri Lanka

Alle 112 Kinder des Bildungszentrums in Aluthgama dürfen sich nun über einen neuen Schulrucksack freuen – für Mädchen in Rot, für Jungen in Grün. Die Freude war groß, als die ersten Kinder die Rucksäcke von den Lehrern und freiwilligen Helfern pünktlich zum dortigen Neujahrsfest Mitte April als Überraschung überreicht bekamen.

Taschenspende für die 112 Schulkinder in Sri Lanka

Taschenspende für die 112 Schulkinder in Sri Lanka

Taschenspende für Sri Lanka - Überreichung der Rucksäcke an die Jungen     

Bereits vor 5 Jahren hat HALFAR® die „Nature Volunteers“ unterstützt und mit privaten Mitteln Taschen mit Schulutensilien gefüllt und zusammen mit Sport- und Spielsachen an die Kinder übergeben

Wer sind die „Nature Volunteers“ in Sri Lanka?

Zustande kam die Taschenspende durch die Unterstützung der sogenannten „Nature Volunteers“. Diese gehören zur Organisation „Nature Volunteers Association„, die 2006 durch die Deutsche Andrea und ihren singhalesischen Mann ins Leben gerufen wurde. Hier engagieren sich freiwillige Hilfskräfte (z.B. Studenten, Praktikanten usw.), die sowohl aus Sri Lanka selbst als auch aus der ganzen Welt kommen. Die Schwerpunkte ihrer Projekte liegen in den Bereichen, Bildung, Umwelt und Unterstützung der lokalen Bevölkerung.

2004 wurde Sri Lanka von einem heftigen Tsunami zu großen Teilen zerstört und musste mit viel Arbeit wieder aufgebaut werden. Auch die „Nature Volunteers“ haben in den Folgejahren ihren Beitrag dazu geleistet. Im Dezember 2012 gab es vor der Küste Sumatras ein weiteres starkes Erdbeben, von dem auch einige Teile von Sri Lanka betroffen waren. Durch Zufall ist HALFAR® auf die „Nature Volunteers“ aufmerksam geworden und wollte helfen. So kam es zu der ersten Taschenspende für die Kinder und den ersten Kontakt zur Organisation.

Wir freuen uns, dass wir den Kindern mit den Rucksäcken eine Freude bereiten konnten und wünschen ihnen eine schöne und erfolgreiche Schulzeit mit ihren neuen Taschen.

Taschen aus Kundenmaterial

Wie lässt sich aus eigenen Materialien eine Tasche herstellen?

Schöner Stoff, nachhaltig genutzt – Wie wär’s mit einer Tasche aus Polstermaterial?

Es gibt Stoffe, die sind mehr als Materialien. Sie stehen für eine Geschichte, für ein Lebensgefühl, für eine Mode, für einen Raum, für eine besondere Zeit… Gründe genug, solche Stoffe nicht in der Mottenkiste zu verwahren, sondern weiter zu nutzen. Und wir wären hier nicht im HALFAR® Blog, gäbe es da nicht hervorragende Ideen, wie man aus diesen Stoffen etwas ebenso schönes wie nachhaltig Neues gestalten kann: Taschen.

Über die AirBag aus Airbags, die Tasche aus Lufthansa-Ledersitzen oder die HanseBag aus Kaffeesäcken haben wir hier ja bereits philosophiert. Aber man muss nicht um die Welt gefahren, Automobilzulieferer oder Airline sein, um aufregenden Stoff für eine Taschengeschichte zu liefern. In nahezu jedem Unternehmen und jeder Institution gibt es Materialien, die sich zu Taschen weiterverarbeiten lassen. Da wären die legendären Chefsessel aus Leder, die motivierende Prämien für Karrierebewusste abgeben könnten. Da wären die roten Samtvorhänge aus dem Theater, die an die legendären Auftritte erinnern. Die interessant gemusterten Gardinen aus dem Besprechungsraum oder die Sitzbezüge der Straßenbahnen und Busse… Möglich ist vieles, man muss sich nur einmal umsehen.

Taschen aus kundeneigenen Materialien

Beispiel einer nachhaltigen Tasche: Hierfür wurde das Polstermaterial verwendet, das der Kunde selbst aus seinen Beständen zur Verfügung gestellt hat.

Wie werden aus Kundenmaterialien Taschen?

Damit aus diesen Kundenmaterialien Taschen werden, prüft HALFAR® im ersten Schritt die Brauchbarkeit. Sauber und nähbar – das sind die Mindestvoraussetzungen, damit aus einem alten Stoff eine neue Tasche wird. Dann kommt es auf die Kreativität der Taschenmacher und auf die Wünsche des Kunden an. Soll aus dem gebrauchten Polster ein geradliniger Shopper werden oder eine Hülle für das iPad? Macht sich der glänzende Vorhangstoff gut als hipper Zugbeutel oder besser als kleine, feine Waschtasche?

Das Kreativteam bei HALFAR® skizziert, probiert, näht und testet, bis ein Ergebnis auf dem Tisch liegt bzw. über der Schulter baumelt. Auch eine Kombination aus alt und neu ist gern genommen. So kann das gebrauchte Material etwa für so prominente Taschenteile wie den Überschlag eingesetzt werden, während der Korpus aus neuen anderen Materialien gefertigt wird. Sicher ist auf jeden Fall eines : diese Taschen aus Kundenmaterial sind ein schönes Beispiel dafür, wie kreativ Nachhaltigkeit sein kann.