Alles muss raus! Outdoor ist in.

Über die neu entdeckte Wanderlust und Draußenliebe

„Kinder, es ist so schönes Wetter, geht mal raus!“ Wer wie ich mit diesem Satz groß geworden ist, der hat nicht selten ein zweischneidiges Verhältnis zum blauen Himmel. Natürlich hätte auch ich als Kind manchmal gerne mehr Zeit im Zimmer oder vor dem Fernseher verbummelt, als man mir zugestanden hat. Aber musste ich dann vor die Tür, konnte ich dem Draußen sein tatsächlich etwas abgewinnen.

Mit Outdoor ist man nicht außen vor

Das Wort Outdoor war noch nicht erfunden, da traf ich mich mit Freunden draußen, kullerte die norddeutschen Deiche hinunter, stapfte in Gummistiefeln in Fischteiche, sammelte Kastanien und ging als Jugendliche Zelten, Radfahren, Feuer machen und merkte immer wieder: Draußen, das ist viel mehr als die gute Luft, die meine Mutter mir angedeihen lassen wollte. Draußen, das ist im besten Sinne „unbedacht“ sein dürfen, frei also.

Outdoor in der Stadt

Hotspots für urbane Frischluft-Fanatiker:

  • Biergarten
  • Badesee
  • Park
  • Schrebergarten

Hauptsache draußen

Heute ist Outdoor ein Megatrend und ein Lifestyle. Hier nur einige Beispiele für das, was man heute gerne draußen macht:

  • Draußen essen ist in. Immer größere Grills und komplett ausgestattete Garten-Küchen belegen das eindrucksvoll.
  • Draußen trinken ist in. Selbst im Norden der Republik blühen Biergärten auf und nicht selten verlängern findige Gastwirte die Saison mit Decken und Heizgeräten bis in den Winter.
  • Draußen arbeiten ist in. Urban gardening heißt der Trend, der selbst in der Stadt Gemüse wachsen lässt. Auf Balkonen, in Vorgärten oder im wiederentdeckten Schrebergarten wird geharkt, gesät und geerntet, was das Zeug hält. Und auch Büroarbeiter klemmen ihr Laptop unter den Arm und arbeiten im Park.
  • Draußen urlauben ist in. Immer mehr, immer luxuriösere Campingplätze sprießen aus dem Boden und immer gigantischere Wohnmobile fahren vor. Sie machen aus schnödem Camping glamouröses „Glamping“.
  • Und natürlich ist es in, draußen aktiv zu sein. Früher waren Spaziergänge, Radtouren und Wandertage nichts, womit man vor seinen Freunden prahlen konnte. Heute schon. 

Tipp: Wandern im Westen

3 spannende Routen in NRW:

Überhaupt: Wandern! Spätestens seit Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ ist ein wahrer Run auf Pilgerwege und Wanderrouten ausgebrochen. Heute schnürt selbst der Hipster aus der Großstadt am Wochenende seine Wanderschuhe und zieht los. Sauerland, Harz und Teutoburger Wald sind keine Synonyme mehr für Spießertum, sondern angesagte Ziele für Wochenendtrips.

Nicht ohne meinen Rucksack

Die besten HALFAR® Outdoor-Begleiter:

  • Trekking Rucksack MOUNTAIN
  • Rucksack ADVENTURE
  • Rucksack TRAIL
  • Rucksack TOUR
Unsere vier Outdoor-Rucksäcke sind startklar!

Unsere vier Outdoor-Rucksäcke sind startklar!

Da erlebt man Natur ganz in echt und mit allen Sinnen: zum Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören… Und Fitness, die auf Waldboden statt auf Laufband setzt.

Und vielleicht ist das ja auch das Schönste an Outdoor-Freuden wie dem Wandern: Eigentlich braucht es nicht viel. Ok, ein wenig Wind- und Wetterschutz kann je nach Region und Jahreszeit nicht schaden. Ein paar gute Schuhe sind beim Wandern natürlich ein Muss. Und auch ein vernünftiger Rucksack kann einem den Tag draußen im wahrsten Sinne des Wortes erleichtern. Doch sonst ist Minimalismus angesagt. Auch WLAN sucht man auf Wanderstrecken vergeblich. Zum Glück. Probiert es mal!

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.